Draiflessen Collection: Architektur im Dialog (17.09.2026) · 4 Min. Lesezeit

Historischer Bestand, zeitgenössische Museumsarchitektur und Landschaft verbinden sich bei der Draiflessen Collection in Mettingen zu einem Ensemble, in dem Kunst und Architektur gleichermaßen Raum bekommen.

Die Draiflessen Collection in Mettingen ist ein Ort für Kunst und Kultur, dessen architektonische Qualität wesentlich aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Elemente entsteht. Historische Bausubstanz trifft auf zeitgenössische Architektur, Garten und Wasserflächen werden Teil des räumlichen Erlebnisses.

Der Museumsneubau fügt sich dabei selbstbewusst und zugleich zurückhaltend in das bestehende Ensemble ein. Seine gerundeten Baukörper, großzügigen Verglasungen und begrünten Dachflächen schaffen eine eigenständige architektonische Identität, ohne den historischen Bestand zu überlagern.

Zwischen Alt und Neu

Besonders aus der Vogelperspektive wird sichtbar, wie eng Bestand, Neubau und Landschaft miteinander verzahnt sind. Der Neubau entwickelt sich innerhalb der vorhandenen Strukturen und schafft neue räumliche Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Teilen des Ensembles.

Der abgesenkte Vorplatz führt zum Eingang des Museums und formuliert einen klaren Übergang in die Ausstellungsbereiche.

Große Glasflächen öffnen das Gebäude nach außen und ermöglichen immer wieder Blickbeziehungen zwischen Innenraum, Garten und Umgebung.

Architektur und Landschaft

Auch die Freiräume sind ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts. Gartenanlage und Wasserflächen begleiten die Architektur und schaffen unterschiedliche Perspektiven auf das Gebäude.

Besonders an den transparenten Fassaden wird die Grenze zwischen Innen und Außen bewusst durchlässig.

 

So entsteht ein Museum, dessen Architektur sich nicht isoliert betrachtet, sondern aus dem Zusammenspiel mit dem historischen Bestand und der umgebenden Landschaft entwickelt.

Die Draiflessen Collection zeigt damit, wie zeitgenössische Architektur einen bestehenden Ort weiterentwickeln kann, ohne dessen Geschichte zu verdrängen.

Fotocredits: HGESch